Neuigkeiten

BücherMenschenKette zur Wiedereröffnung der Stadtbibliothek am 18. Juni 2022 um 14.00 Uhr

Der Verein der Wittenberger Bücherfreunde wurde 2014 von engagierten Menschen ins Leben gerufen, um die Wittenberger Stadtbibliothek und deren Standort in der Innenstadt zu erhalten, damit der Zugang zu Büchern für alle Interessierten möglich ist. In den letzten Jahren wurden vom Verein zahlreiche literarische und politische Gespräche, Lesungen und Veranstaltungen durchgeführt, um die Stadtbibliothek als Ort der Kommunikation und des Austausches zu unterstützen.

Anlässlich der Wiedereröffnung der Stadtbibliothek möchte der Verein der Wittenberger Bücherfreunde am Samstag, den 18. Juni um 14.00 Uhr, den Umzug der Bücher feierlich mit begleiten.
Dazu sind wieder alle ganz herzlich eingeladen, sich an einer BücherMenschenKette vom Alten Rathaus zur neu gestalteten Bibliothek zu beteiligen.

Lesesommer XXL 2020 – Abschlussveranstaltung im Stadthaus Wittenberg

Am 11.09.2020 wurden alle Kinder, die am Lesesommer teilgenommen und mindestens zwei Bücher gelesen und bewertet hatten, in das Stadthaus Wittenberg eingeladen.
Gemeinsam mit dem Oberbürgermeister der Lutherstadt Wittenberg, Herrn Zugehör, der Betriebsleiterin des Eigenbetriebes „Kommunale Bildungseinrichtungen“ Frau Brachwitz, Mitgliedern des Fördervereins der Stadtbibliothek, den „Wittenberger Bücherfreunden e.V.“ und der Stadtbibliothek konnten sich die Kinder mit ihren Eltern und Großeltern über den Auftritt des Zauberkünstlers Jan Gerken aus Berlin freuen.
Im Anschluss gab es wieder einige Überraschungen für die Kinder, denn neben dem begehrten Zertifikat über die Teilnahme am „Lesesommer XXL“ wurden auch 2020 die Meist(er)leser in den Altersgruppen 8-9 Jahre und 10-13 Jahre ausgezeichnet. Mit ein bisschen Glück gab es bei der Verlosung einen der attraktiven Preise zu gewinnen. Die Preise sponserte der Förderverein der Stadtbibliothek Wittenberg, die „Wittenberger Bücherfreunde e.V.“ u.a. mit Mitteln aus der Spende der Wittenberger Buchhandlung „Thalia“, die der Verein im August 2020 erhalten hat.

Die Malschule der Cranach-Stiftung erhält Förderpreis für das Projekt „Wortschätze“

Für das Projekt „Wortschätze“ haben die Wittenberger Bücherfreunde ab Sommer 2017 in Vergessenheit geratene Wörter gesammelt.  In der Malschule der Cranach-Stiftung Wittenberg haben die Kinder verschiedener Kurse diese Wörter in Bilder umgesetzt. Im März 2018 gab es dazu eine Ausstellung in der Stadtbibliothek.

Nun erhielt die Malschule dafür einen Förderpreis des Kinder- und Jugend-Kultur-Preises des Landes Sachsen-Anhalts.

Hier der Link zum MZ-Artikel:
Cranach-Stiftung in Wittenberg Malschule erhält Förderpreis

„Schachnovelle“, „Die Kinder von Nebra“ und „Wasser für die Elefanten“

Immer wieder gern lese bzw. höre ich die „Schachnovelle“ von Stefan Zweig (gut gesprochen von Georg Peetz).
Es fasziniert mich immer wieder wie es Zweig schafft, Spannung in der Geschichte aufzubauen und eine Brücke von der Gegenwart in die Vergangenheit zu schlagen.
Vordergründig handelt die Novelle vom schönen Brettspiel, doch eröffnet sie gleichzeitig einen Blick in die Stärken und Schwächen der Menschheit.

Gerade lese ich „Die Kinder von Nebra“ von Ulf Schiewe.
Mich hat interessiert, wie sich der Autor die Entstehung der Himmelsscheibe von Nebra vorstellt und so habe ich mich auf die Götter und Legenden aus der Vorzeit eingelassen.
Es war eine unterhaltsame Reise durch den Alltag vor 4000 Jahren mit Götterehrung, Clanintrigen und Kampfgetümmel. Wer in Coronazeiten nicht auf die Lesestunde achten muss, kann hier gut abtauchen und auch noch eine Geschichte um Liebe und Macht genießen.
Die vorhandenen Fakten und Erkenntnisse werden durchaus kurzweilig mit fiktiver Erzählung verknüpft.
(Für Kinder, als Geschichtslektüre, ist es wegen der teils grausamen Rituale nicht geeignet.)

Wasser für die Elefanten“ von Sara Gruen und Eva Kemper ist eine spannende Geschichte über einen jungen Mann der in einem Wanderzirkus landet, sich verliebt und dabei sein Herz nicht nur an eine bereits verheiratete Dressurreiterin, sondern auch an die verfressene Elefantendame Rosie verliert.
Da der Roman in der Zeit der Wirtschaftskrise 1931 in Amerika spielt, ist es nicht nur Zirkusluft die man spürt. Auch die Auswirkungen der schweren Depression mit Hunger und Not bestimmen teils traurig, teils komisch die Geschichte.

Buchempfehlungen von R. Hoffmann